Die Ostrandstrasse ist wichtig

Regional

Rasche Umsetzung der Verkehrsplanung mit Ostrandstraße und zweiter Muldebrücke

Der Ortsverband wollte es auf seiner Mitgliederversammlung wissen: „Wie sieht die Stadtverwaltung die Realisierung der Ostrandstraße und der zweiten Muldebrücke?“ Leider konnte der SPD-Dezernent Hantusch seinen Genossen dazu nicht Rede und Antwort zu stehen. Dies übernahm der ehemalige Baudezernent Karl Gröger mit der zusammen-fassenden Sorge: „Wenn wir jetzt nicht vorrangig alle Kräfte für einen zügigen Bau bündeln, wird es extrem schwierig bis aussichtslos“. Der SPD-Ortsverband fordert deshalb, unverzüglich mit einer fachlich orientierten und für die Öffentlichkeit transparenten Arbeitsgruppe die rasche Realisierung der Ostrandstraße mit der zweiten Muldebrücke zu begleiten.
Insbesondere die Karlstraße, die Albrechtstraße und die Kavalierstraße müssen durch Entlastung vom Verkehr als „Straßen zum Leben“ und nicht nur für den motorisierten Autoverkehr entwickelt werden. Eine durch „Ketten gesicherte Trennung der Wegführung“ für Fußgänger und Fahrräder in der unmittelbaren Innenstadt sollte zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität möglichst bald der Vergangenheit angehören. Im Ergebnis wird auch der Einzelhandel in der Innenstadt dafür dankbar sein.

Hintergrundinformationen für die Diskussion waren:
Seit Jahren existiert im Stadtrat Dessau-Roßlau eine politische Mehrheit für die letzte die Innenstadt vom Verkehr entlastende Maßnahme. Dennoch ist es den Gegnern gelungen, den Bau der Ostrandstraße und der zweiten Muldebrücke immer wieder in Frage zu stellen, obwohl eine einvernehmliche Lösung mit den Behörden für Denkmalschutz und Naturschutz gefunden worden war und ein Verfahren zur Planfest-stellung bereits bearbeitet wird.
Inzwischen läuft die Zeit davon. Die Fördermöglichkeiten (ca. 80%) stehen nur noch zeitlich begrenzt zur Verfügung und weiterer Zeitverzug droht durch einen fragwürdigen, neueren Eigentumswechsel für ein Grundstück in der Wasserstadt. (Bei dem Eigentumswechsel hat die Stadt vermutlich ihr Vorkaufsrecht nicht aktiv wahrnehmen können)
Die bisherige Muldebrücke ist absehbar zu ersetzen (ca. 2014/15).
Eine Innenstadtentwicklung mit Aufenthaltsqualität ist nur mit einer deutlichen Verkehrsentlastung insbesondere in den Bereichen Kavalier-, Albrechts- und Karlstraße möglich.

 
 

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