Ehrung von Ingeborg Arnold mit der Willy -Brandt-Medaille

Allgemein

Ingeborg Arnold hatte im April ihren 80.Geburtstag. Dazu nochmals herzlichen Glückwunsch!

Sie ist eine unermüdlich aktive Frau und an vielen Orten der Stadt zu erleben!

Die Corona-Pandemie der letzten Monate hat zwar dazu geführt, dass Ingeborg weniger gesehen wurde,  aber in vielen Bereichen ist sie weiter aktiv und wirkt, pandemiebedingt, aktuell auch im Verborgenen weiter. Sobald das öffentliche Leben wieder stattfindet, wird Ingeborg auch in Präsenz zu erleben sein.

Ingeborg ist ein Gesicht der SPD. Sie ist dafür bekannt, gesellschaftlich engagiert zu sein und zur SPD zu stehen. Sie ist ein Kommunikator und ein Aushängeschild für unsere Partei.

Ihr persönliches Jubiläum sollte Anlass sein, sich ganz ausdrücklich für Ihre gesellschaftliche Arbeit zu bedanken. Der Vorstand des SPD-Stadtverbandes hat sich dafür ausgesprochen, Ingeborg mit der Willy-Brand-Medaille zu ehren. Mit dieser Medaille ehrt die SPD Mitglieder, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben. Sie ist die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergeben kann.

Leider können wir pandemiebedingt ihre Ehrung nicht in einer öffentlichen Veranstaltung durchführen. Somit hat ein kleiner Kreis am Sonntag, dem 11. April, Ingeborg aufgesucht und ihr im Freien vor dem Bauhausgebäude die Medaille überreicht.

Ingeborg ist am 1. März 1991 in die SPD eingetreten. Sie war von 1997 bis 2003 Vorsitzende des SPD Stadtverbandes Dessau und in den Jahren 1995 und 1996 auch Mitglied im SPD-Landesvorstand von Sachsen -Anhalt. Viele Jahre hat sie im Landesfachausschuss Kultur und in der historische Kommission der SPD Sachsen-Anhalt mitgewirkt.

Aktuell ist sie als Revisorin im Stadtverband Dessau-Roßlau und im Ortsverein Siedlung-Ziebigk aktiv.

Im Kulturforum der SPD von Sachsen-Anhalt ist sie die stellvertretende Vorsitzende.

Ingeborg ist aber nicht nur für die SPD aktiv. 1998 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der kulturhistorischen Landesausstellung »Mittendrin« im damals stillgelegten Kraftwerk Vockerode. Hier hatte sie sich um das Exponat »Utensilien von der Protestaktion gegen Arbeitslosigkeit >5 nach 12<« einen Namen gemacht. Damit wurden die Aktionen gegen die zunehmende Arbeitslosigkeit in den 90ziger Jahren zum Ausstellungsthema. Auf diese Weise bekam die Landesausstellung neben dem vorwiegenden geschichtlichen Rückblick auch einen Gegenwartsbezug.

Ingeborg lebt für die Kultur. Seit vielen Jahren ist sie Schatzmeister im Freundeskreis des Anhaltischen Theaters. Bei den Aufführungen ist Sie anzutreffen, insbesondere bei den Premieren! Als es dem Theater wegen der nicht mehr auskömmlichen Landesfinanzierung wirtschaftlich sehr schlecht ging und über Spartenschließungen diskutiert wurde, meldete sich Ingeborg im Theaterbrief zu Wort und stellte die Frage wie es um die Zukunft bestellt sein wird. Seit Jahren ist Ingeborg Mitglied im Kreis der Freunde des Bauhauses und dort eine der Stellvertretenden Vorsitzenden.

In der Anhaltischen Goethe-Gesellschaft ist Ingeborg ebenso aktiv und hat dort das Amt des Schatzmeisters inne.

Aber auch in sozialen Projekten ist Ingeborg engagiert. Seit vielen Jahren ist sie die stellvertretende Vorsitzende der AWO, Kreisverband Dessau-Roßlau e.V.

Einen Höhepunkt und eine besondere Ehre erlebte Ingeborg am 2. November 2017. Damals erhielt sie in der Staatskanzlei den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Diese Auszeichnung wurde vom Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier verliehen und stellvertretend vom Ministerpräsidenten Reiner Haseloff überreicht.

In der Laudatio wurde Ingeborgs uneigennütziger und großer Einsatz am Funktionieren unseres Gemeinwesens und ihr ehrenamtlicher Einsatz  für die Kulturlandschaft ihrer Heimatstadt hervorgehoben. Es war endlich an der Zeit, Ingeborg auch von Seiten der SPD zu ehren! Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Einsatz dient sie nicht nur der jeweiligen Sache, sondern sie ist auch ein Aushängeschild für die SPD!

Liebe Ingeborg, wir danken Dir für Dein Engagement!

 

Text: Robert Hartmann

 
 

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